Ebene Null



,,Aus einer kleinen kompakten Leitfigur zimmert man eine lockere Fläche für Improvisationen, dann verzahnt sich der Vierer in vertrackte Rhythmusknoten und glänzt dabei als mitreißendes Kompaktpaket, das auch an Klangexperimenten seinen Spaß hat."


Jazzthing, Februar / März 2013



"Vier junge Musiker aus Köln und Berlin machen sich mit ihrem Debüt daran, die deutsche JazzSzene so richtig wachzurütteln. Dabei warten Ebene Null (eine Bezeichnung, die Mastermind Lucas Leidinger vor vielen Jahren einmal in einem Parkhaus gelesen hat) mit einer geschickten Mixtur aus improvisierten Freiräumen, dramatischen Inszenierungen, stimmigen Harmoniefolgen, freestyligen Momenten und melodieverliebten Parts auf. So ist eine Collage aus inspirierenden Jazz-Phrasierungen und erzählerischer Kreativität entstanden, die gekonnt den Augenblick für sich arbeiten lässt. "Ob das Jazz heißt oder nicht, ist mir eigentlich egal", so Leidinger in einem Interview. "Sicher ist es Jazz, aber es könnte auch etwas ganz anderes sein. Letztlich geht es darum, in unserer Musik auszudrücken, was uns umtreibt. Die Musik spricht für sich selbst."


inmusic, Frank Zöllner, April 2013
Einem.Art
Auch auf Bühne zwei des Viersener Jazzfestivals sorgte eine Nachwuchsband für Furore: "EinemArt", ein Quartett um den Posaunisten Max von Einem, lieferte ein umjubeltes Konzert ab, bei dem die musikalischen Grenzen verschwammen. Das Jazz-Festival 2012 hatte auch seine experimentellen Elemente


Westdeutsche Zeitung 23.Sept 2012










Sie sind ein ungleiches Gespann - auf der einen Seite der extrovertierte Frontmann Max Von Einem, seit zwei Jahren Posaunist in Stefan Raabs Fernseh-Studio-Band, auf der anderen der introvertierte Pianist Lucas Leidinger, der für nahezu alle Kompositionen dieser CD (teil-) verantwortlich zeichnet. Gemeinsam mit Bassist Juan Camilo Villa und Schlagzeuger Rodrigo Villalon bilden sie schon seit 2011 mit Erfolg die Band einem.art. „Lamara“ besticht durch einige sehr gelungene Kompositionen, etwa „Interruptica“ mit mitreißendem Rhythmus, einer im Ohr bleibenden Melodie und exzellentem Solo von Leidinger, oder die ruhigen impressionistischen Songs „Like Waterfalls“, „Pure“ und „Waltz for Gregor“. „So What? - What!“ oder „Killerberg“ sprechen hingegen mit ihren elektronischen Sound Gimmicks eher die Spaßfraktion an und sind als Party-Musik verwendbar. In dieser Band steckt viel Potential.
Hans-Bernd Kittlaus 15.03.15


 
Aachener Zeitung vom 20.9.2016
Pianist und Komponist Lucas Leidinger (*1988 in Aachen) erhielt zunächst Unterricht bei Hans Lüdemann und studierte anschließend 2008 - 2012 Jazzklavier an der Musikhochschule Köln bei Florian Ross und Hubert Nuss. 2013 setzte er sein Studium am Rytmisk Musikkonservatorium in Kopenhagen fort, wo er im Sommer 2015 erfolgreich mit “Master of Music” abschloss. Seine Lehrer waren unter anderem Jacob Anderskov, Achim Kaufmann und Frank Gratkowski.

Seine musikalische Arbeit im Bereich Jazz/improvisierte Musik ist auf mehreren Tonträgern dokumentiert (Debütalbum „Wandertrieb“ mit der Band „Ebene Null“ bei „Traumton Records“ 2013;  „Daydream Visions“ mit dem „Lucas Leidinger Quintett“ bei „Fuhrwerk Musik“ 2014). Weitere seiner aktuellen Projekte sind das spartenübergreifende Projekt “Lucas Leidinger Trio & Strings”, das frei improvisierende Quartett “Mount Meander” und das “Leidinger&Daemen” Duo zusammen mit dem dem belgischen Saxophonisten Daniel Daemen. Weiterhin ist er auf zahlreichen Aufnahmen als Mitglied verschiedener Ensembles zu hören (z.B Einem.Art, Tilo Weber’s Animate Repose, Moonbow, Daniel Daemen Quartett, New Phalanx)

Sein Schaffen umfasst eine Vielzahl an Kompositionen für kleine und große Jazz-Ensembles bis hin zu Solo-Klavierstücken, Streichquartetten und Theatermusiken.

Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Band - und Kompositions-Wettbewerbe wie dem “Convento Jazzpreis 2010”, dem “Sparda Jazzaward 2012” und 2013 und der “DPA Competition for Composers 2014” in Kopenhagen. Tourneen mit verschiedensten Ensembles führten in durch ganz Europa bis nach Asien.  Weiterhin wirkte er bei Rundfunk und Fernseh-produnktionen des WDR, SWR, NDR, DR, des Deutschlandfunks und des Kölner Campusradio mit.

Aktuell lebt er als freischaffender Musiker in Köln.
Trio & Strings

„FAZIT: Fernab davon, mit weichgespültem Jazz-Goes-Klassik-Geklimper zu liebäugeln, ist die Musik auf „Trio & Strings“ mit großer formaler Könnerschaft eingespielt. Hoch diszipliniert, trotzdem emotional und herausfordernd, pendelnd zwischen betörender Schönheit und anstrengender Hörarbeit. Ein anspruchsvolles und ansprechendes Werk.“

Jochen König (Musikreviews)



„Die CD erweist sich in Komposition und Ausführung als eine Meisterleistung aller Beteiligten und hat sicher wesentlich dazu beigetragen, dass Leidinger gerade mit dem diesjährigen Will-Stipendium für junge Jazz-Musiker der Stadt Köln ausgezeichnet wurde.“

Hans-Bernd Kittlaus (Jazzpodium)


„Durch die Streicher entsteht oft eine geheimnisvolle
Atmosphäre, die Töne scheinen durch Zeit und Raum zu fliegen.“


Wolfgang Giese (Musik an sich)


Eine insgesamt hervorragende und sensible Zusammenarbeit ist unter anderem sicher darauf zurückzuführen, dass sich Klassiker und Jazz auf der Ebene neutönerischer Erfahrungen, expressionistischer Ausdruckskraft und spannender Kontraste auf Augenhöhe treffen.


Klaus Mümpfer (Jazzpages)
Mount Meander

“This quartet shows us that there need not be a compromise when it comes to jazz that is both bold and enjoyable to listen to. Here, stunning melodies go hand-in-hand with restless experimentation, and the end-result is music that is endlessly alluring.”
4/5 stars


(Derek Stone - Free Jazz Blog - USA)


This is one of the most enjoyable recordings I've listened to in quite a while.”
Favourite Releases of 2016


(One Man's Jazz - continuation of Taint Radio - Canada)


“While it might seem that there is a production line for outfits hailing from Scandinavia, Mount Meander demonstrates that the output is far from standardised.”
3.5/4 stars


(John Sharpe - All About Jazz - UK)


“What distinguishes this music the most is the level of communication and cooperation among the musicians. This is a truly leader-less band, a collective endeavor, a homo sapiens project. This is not necessary a unrestrained conversation, nor free ideas exchange or some kind of “mystical” musical bond in making. “Mount Meander” more about human sensibilities, creative process, and this special moments when music transcends the genres, and art surpasses your own limitations. A truly memorable project. Strongly recommended.”

(Cezary Lerski - Polish Jazz Net - Poland/Canada)

          
          


LUCAS LEIDINGER
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